2014 war das zweite Mal, dass ich Gelegenheit hatte, die IWA Outdoor Messe zu besuchen. Wie schon im Jahr davor, waren die 3-4 Tage der absolute Overkill und ich kann nur jedem der die Messe einmal besuchen will raten, dass er sich im Vorfeld genaue Gedanken macht, was er wann genau ansehen will.

Wie schon in meinem vorigen Beitrag bereits erwähnt wurde, kann und will ich mich nur auf einen kleinen Teil der Messe beziehen, da die schiere Masse an Ausstellern unmöglich in einigen wenigen Beiträgen einzufangen ist. Themen wie Jagd, Waffen werde ich also nicht behandeln.

Dennoch gibt es das eine oder andere Highlight, dass es zu erwähnen gibt:

Messer:

Am Stand von Kershaw/Zero Tolerance erwartete uns insofern eine totale Überraschung als wir plötzlich Rick Hinderer gegenüberstanden, der zum ersten Mal auf der IWA war und hier persönlich die neuen Entwürfe vorstellte, die durch seine Kooperation mit der Firma entstanden sind.


Spätestens im Sommer sollen die neuen Modelle erhältlich sein und von allem was man so hörte, wird noch viel mehr kommen. Insofern kann man sehr gespannt sein, da die Kooperation zwischen Hinderer und Zero Tolerance in meinen Augen sicherlich die interessantesten Endergebnisse in punkto Klappmesser hervorgebracht haben, die man in den letzten Jahren bei Serienmessern sehen konnte – aber das ist selbstverständlich mein persönlicher Geschmack bzw. meine Meinung.

Spartan Blades war auch dieses Mal wieder auf der Messe – Mark und Curtis hatten ihre Drohung ernst gemeint und sind tatsächlich wieder nach Europa gekommen und hatten eine kleine Überraschung dabei – einen kleinen Slipjoint Folder aus Titan, der für Länder mit strikteren Gesetzgebungen gedacht ist.

Auf ihrer Facebook Seite gibt es ein schönes Bild und mehr Informationen dazu:
https://www.facebook.com/pages/Spartan-Blades/340919069284837

Gear:

In Bezug auf Nylon Gear war ich heuer nur an einer Firma interessiert, die sich in den letzten Jahren zunehmend von einer Billigalternative zu einer ernstzunehmenden Wahl in Bezug auf Ausrüstung und Bekleidung gemausert hat.

Vor einiger Zeit stand Helikon Tex noch in der Kritik Designs und Tarnmuster zu kopieren und billig zu produzieren. Seit dem Vertrag mit der polnischen Armee hat man aber die Qualitätsstandards gehoben und originale Materialen verwendet. Auf der IWA wurde nun eine eigene Produktlinie vorgestellt, die unter dem Namen „Direct Action“ Rucksäcke und auch taktische Ausrüstung vertreibt.

Umhängetaschen:


Diese gab es in zahlreichen Farbvariationen und Tarnmustern. Die Materialen und die Verarbeitung waren durchgehend hochwertig und ich muss gestehen, dass mich Helikon mit diesen Produkten tief beeindruckt hat.


Zum Einen wird für die MOLLE Flächen nicht mehr Gurtband verwendet, sondern der neue Industriestandard mit gelaserten Öffnungen für die Kanäle. Damit wird nicht nur Gewicht reduziert sondern auch Material eingespart.


Der Aufbau der einzelnen Taschen ist durchwegs durchdacht und bietet viele Möglichkeiten für Organisation:


Rucksäcke:

Die Rucksäcke waren eines der Highlights! Einerseits durch die hochwertige Verarbeitung, andererseits durch die verwendeten Materialien. Echtes Cordura, YKK Zippern und Duraflex Schnallen. Aber auch durch die Rückenpolsterung die ein neues, patentiertes Luftzirkulationssystem beeinhaltet, das sehr vielversprechend aussieht.


Auch die Rucksäcke sind in verschiedenen Farbtönen und Tarnmustern erhältlich.



Ich habe hier gleich einen Freund als Fotomodell missbraucht, um einen Eindruck für die Größe zu geben.
Generell konnte mir bei keiner der Taschen oder der Rucksäcke ein Preis genannt werden.  Im Handel sollen die Produkte der Direct Action Linie in 2-3 Monaten sein. Nachdem die Produktion scheinbar in Polen stattfindet und durchwegs hochqualitative Materialien verwendet werden, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Preise hier dementsprechend ausfallen werden. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen.

Wenn meine bescheidene Meinung gefragt ist, kann man hier eine Mischung aus Tasmanian Tiger und Tactical Tailor erwarten. Ob sich Helikon damit wird durchsetzen können, sei dahingestellt. Der Ruf der Airsoft Firma wird noch einige Zeit anhalten und die Qualität muss erst noch auf lange Sicht hin nachgewiesen werden. Dennoch schaut alles sehr vielversprechend aus.

Soviel zum zweiten Teil meines IWA Besuchs – Vielen Dank fürs Lesen!

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