Alle Jahre wieder…

…findet die IWA Messe in Nürnberg statt und ist für Outdoor Enthusiasten, Messersammler, Angehörige der Exekutive und des Militärs, Jäger, aber auch zahlreiche andere Zielgruppen eines der Hauptevents im europäischen Messegeschehen.

Für viele Begeisterte unter uns ist die IWA das Einzige, das am ehesten an die amerikanische Shot oder Blade Show herankommt und dementsprechend zieht die Messe auch eine breite Masse an verschiedenen Charakteren an. Man findet hier die volle Bandbreite von professionellen Einsatzkräften, über Händler und Normalsterbliche bis hin zu seltsameren Charakteren, deren genauere Beschreibung ich lieber lasse, weil es sonst zu polemisch werden würde.

Wie immer war die Messe eine einzige Reizüberflutung und der Versuch, nur einen Überblick zu geben, ist schon eine Aufgabe für sich. Aus diesem Grund werde ich mich nur auf ein paar selektive Aussteller beschränken, die einfach mein persönliches Interesse widerspiegeln. In den kommenden Tagen werde ich dann noch versuchen, einzelne Links anderer Medien zu teilen, damit ein allgemeineres Bild möglich wird.

Das Fotografieren habe ich auf ein Minimum beschränkt – einerseits, weil meine Kamera nur eine beschränkte Qualität bei den Lichtverhältnissen zuließ (im Gegensatz zu anderen bin ich nicht mit 10kg Fotoausrüstung unterwegs gewesen) und andererseits, weil ich mich lieber in interessante Gespräche vertieft habe.

Bekleidung:

Nachdem ich das Team von UfPro persönlich kenne, war einer meiner ersten Wege zu deren Stand in Halle 9. Dort wurden neben einem neuem Regenanzug (SmallPac Suit) die aktualisierte Version der Striker Jacke vorgestellt sowie die XT Serie, die eine Kampfbluse und -hose umfassen, die Allround Eigenschaften aufweisen:

Die Hose ist wieder eine Mischung aus festem und stretch-fähigen Stoff, der anatomisch geschnitten ist, jedoch eine hohe Bewegungsfreiheit erlaubt. Der Kniebereich umfasst ein ausgeklügeltes System das einerseits garantiert, dass beim knien immer die schützende Hardschale über dem Knie platziert ist, aber andererseits der Komfort nicht gemindert wird.

Alles ist leicht zugänglich und austauschbar, aber gleichzeitig so verschließbar, dass ein Verlust der Schalen kaum möglich ist.

Die Hosen wird es neben den PenCott Mustern und Slocam auch in Schwarz, Oliv und Khaki (sofern ich mich nicht irre) geben.

Bei der Striker Jacke hat man den Kragen so überarbeitet, dass die Kapuze nun verstaut werden kann:

Außerdem wurde der Reißverschluss an der Seite von der Achsel bis ganz nach unten durchgezogen, damit man einerseits eine bessere Ventilation erzielen kann, aber gleichzeitig auch einen leichteren Zugang zu einem eventuellen Holster hat. Im Achselbereich ist aber nach wie vor das Meshmaterial, womit verhindert wird, dass die Öffnung zu weit auseinander geht.


Die Striker Jacke war auch in einer grünen Ausführung auf der Messe zu sehen. Hierbei handelt es sich um klassisches Steingrau, das man beispielsweise vom österreichischen Bundesheer kennt (Das Licht war denkbar schlecht – die Jacke fällt wirklich dunkeloliv aus).

Die Sachen müssten alle bald erhältlich sein. Mit etwas Glück wird auch demnächst die Erhältlichkeit der Produkte über andere Shops zusätzlich gewährleistet sein. Bis dahin kann man problemlos direkt bei UfPro bestellen.

Messer:

Bei den Messern werde ich mich auf reinen Text beschränken müssen, da ich aufgrund der Gespräche das Fotografieren vernachlässigt habe – mea culpa.

Kizlyar Supreme:

Kizlyar Supreme ist gerade dabei die Fabriken in Russland auszubauen und hat bereits große Teile der Fertigung, inklusive Wärmebehandlung von Taiwan zurück nach Russland verlegt. Man merkt bei der Verarbeitung der Messer tatsächlich einen Unterschied.


(Danke an Jenni und Kostya, dass ich hier die Bilder verwenden darf.)

Neben neuen Modellen wie dem Sensei  (ein 7-8 Zoll Tanto) oder dem Urban, hat man auch eine aktualisierte Version des Survivalist vorgestellt, die dem Messer nicht nur einen besseren Look, sondern auch andere Funktionen verpassen. So ist das Chimping am Klingenrücken nicht mehr so fein und somit griffiger und die Rückensäge wurde für eine Hackschneide ausgetauscht, wie man sie vom DV-2 kennt, um die Primärklinge zu schonen. Weiters ist der Griff des Survivalist nun abnehmbar.

Ein weiteres interessantes Modell, war im Intruder zu finden:

Alles in allem hat sich die Firma mittlerweile konsolidiert und einige interessante Verbesserungen seit dem aggressiven Eintritt in den Messermarkt vorgenommen.

Bark River:

Die allseits bekannten Bark River Messer haben auch heuer nicht enttäuscht. Die Vielzahl an verschiedenen Griffmaterialien war wie immer ein Eye Catcher und die Familie Stewart hatte auch neue Messer mit dabei, wie das Nomad, dass mehr als nur ein Handschmeichler war.

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Soviel zum ersten Teil… Morgen kommt der zweite Streich – Ansonsten wird es hier zu lange und zu unleserlich.

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